OUT NOW

Music also available here:
Bandcamp

Todeslust also available here 

Wanna learn more about these tracks? →
Just open videos on YouTube and find details in the video descriptions – thanks for your interest! ★

Upcoming Releases

My Lovely High Head (feat. Beatrice Ottmann)
(2020 November 20th)

Some more of my latest releases:

Adeu del Sol (Schwarz & Funk feat. Stefan Schulzki)

November 14

 

One Minute Rainbow

Todeslust (featuring Beatrice Ottmann)


l i g h t n e s s  
(new recording)
#piano #pianomusic #pianosolo #solopiano #pianopiece #peacefulpiano #gentle #minimalmusic #minimalistic

Listen to Lightness on Bandcamp

Music sheet available here

 

Animal Dreams is a composition made entirely with sounds from animals – something in between experimental audioplay and animalistic symphony (12 minutes)
Click here to listen to ANIMAL DREAMS on Bandcamp

Die Zeit und das Zimmer
Songlink Die Zeit und das Zimmer

Above (Schwarz & Funk feat. Stefan Schulzki)
Songlink Above

Some impressions from my studio:

Recent projects (film music)

Polizeiruf 110 – Tod einer Journalistin
Produced by REAL FILM Berlin GmbH // broadcaster: ARD
Directed by Stephan Rick

Wilsberg – Schutzengel
Produced by Warner Bros. International Television Production Deutschland // broadcaster: ZDF
Directed by Martin Enlen

Tatort – Querschläger
directed by Stephan Rick
produced by Wüste Film GmbH

Der Kriminalist – CrashXtreme
Der Kriminalist – Die Richterin
directed by Filippos Tsitos
produced by H & V Entertainment GmbH

Donna Leon – Ewige Jugend
Donna Leon – Stille Wasser
directed by Sigi Rothemund
produced by UFA Fiction

Der Wunschzettel
feature film, 90 minutes
ARD Degeto, U5 Filmproduktion, directed by Marc Rensing

starring Anne Schäfer, Sebastian Ströbel, Leander Menzel, Hans-Uwe Bauer, Lena Stolze, Jasmin Schwiers, Andreas Helgi Schmid, Patrick Güldenberg, Annika Kuhl, Mathilda Smidt, Lola Brauser and Elias Schneider

The Super
directed by Stephan Rick

Production Companies: Wolf Films, Fortress Features
Co-Composer: Jens Grötzschel
Written by John J. McLaughlin
Starring Patrick John Flueger, Val Kilmer, Louisa Krause, Mattea Conforti, Taylor Richardson, Paul Ben-Victor, Yul Vazquez and others

Listen on iTunes
The Super Soundtrack on amazon

Der Kriminalist

Schatten der Nacht
Totentanz
Der Fall Bruno Schumann

ZDF, Monaco Film / H & V Entertainment, directed by Filippos Tsitos

Donna Leon

Endlich mein
Tod zwischen den Zeilen

ARD Degeto, UFA Fiction, directed by Sigi Rothemund

Wilsberg

Der Betreuer
ZDF, Warner Bros., directed by Marc Rensing

Recent projects (concert)

 

Klavierkonzert
for piano, ensemble and live-electronics

for Vincent Neeb, piano / Johannes X. Schachtner, conductor / JUMBLE – Jugendensemble für Neue Musik Bayern

16.06.2018, 18 Uhr, Black Box Gasteig, München
17.06.2018, 18 Uhr, Villa Concordia, Bamberg

More information about JUMBLE and the concerts

Du wirst dein Geheimnis sagen
Song Cycle with lyrics by Unica Zürn, Daniel Graziadei, Joseph von Eichendorff

Premiered in March 2018:

SOUNDS AND BALLADS II

Beatrice Ottmann – Sopran
Stefan Schulzki – Elektronik und Klavier

Werke von Alexander Strauch, Volker Nickel, Victor Young, Johannes X. Schachtner, Erich S. Hermann, Stefan Schulzki

Montag, 5. März 2018 // 20.00
Versicherungskammer Bayern, Großer Sitzungssaal, Maximilianstraße 53, 80538 München
Freitag, 16. März 2018 // 20.00
Rokokosaal der Regierung von Schwaben, Fronhof 10, 86152 Augsburg

***

Lyra 
for analog synthesizer
premiered in May 2018:

Freitag 18. Mai 2018, 20.00
Forum Neue Musik – 10 Jahre Komponistenverschwörung
Christianskirche / Klopstockplatz 2 / 22765 Hamburg

Dank an Alexander Strauch!

Stefan Schulzki – Geburt eines Pianisten

 

Diese Woche sah ich mir selbst zu, wie sich meine Wahrnehmung wie eine Zwiebel schälte. Montags bot mir ein Kollege in einem Konzert eine Karte für ein Konzert am Freitag an. Dann murmelte mir im gleichen Konzert Karl Wallowsky ins Ohr, dass in seinem SchwereReiter die nächsten 2 Wochen interessante Veranstaltungen stattfinden werden. Zwei Tage später wusste ich nun, warum mir Kompositionskollege Stefan Schulzki, den ich durch Adevantgarde kennen lernte, seine musica-viva-Karte anbot: er sprang im SchwereReiter für jemand ein. Aber nicht als Komponist, sondern als Solo-Pianist. So kannte ich ihn bisher nur als Mitglied des Ensembles „Komponistenverschwörung“, wo die Komponisten selbst mitspielen und mitsingen. Nichts wie hin! Wer gestern nicht dabei war, hat bereits die erste Blüte dieses Frühjahrs verpasst.

Stefan spielte zuerst seine Musiken für Klavier und Musikelektronik Nrn.1-3. In den ersten beiden mischte er den Live-Sound mit quirligen Zuspielungen, um immer deutlicher das Klavier hervortreten zu lassen. Seine wunderschönen Harmonien spielte er mit bezaubernder Leichtigkeit, bezog in Nr. 2 gar den Umblätterer als ad-hoc-Pianisten mit ein. So verschoben sich von Mal zu Mal Klang und Rollen der beteiligten Menschen in charmanten Nuancen. Klavierstücke Nummer 3 war dann das emanzipierteste Elektronikstück. Stefan spielte nun mit Besen und anderen Gegenständen im Klavierkorpus selbst, verwandelte diese Klänge samplerartig mit seinen Zuspielungen in ein soghaftes Klavierplasma, dass er zuletzt am extra zugeschaltetem Synthesizer wiederum per Midi in Keyboardtasten importierte. Dann ein Bruch! Er spielte zuerst die Liszt-Adaption von Isoldes Liebestod nach R. Wagner. Aber man hörte nach Stefans eigenen Stücken erstaunlicherweise darin keinen Rückschritt, oder vermisste auch nicht das originale Orchester. Stefan interpretierte es so differenziert, dass einem die Liszt-Adaptionen all der Werke des 19. Jahrhunderts plötzlich wie die erste Musikelektronik ohne Elektronik vorkamen.

Zuletzt mit grosser Klangsinnlichkeit und Gestaltungskraft die h-Moll-Sonate von Franz Liszt. So hatte sich nicht nur meine Wahrnehmung gepellt, sondern ein echter Pianist war an diesem Abend geboren worden. Das wird er zwar weiter mit der Zurückhaltung des eigentlichen Komponisten ausüben, der sich mit weiteren, schwierigeren Stücken alle Zeit der Welt nimmt und nur ohne Druck öffentlich zeigen wird. Das aber macht Stefan mir noch sympathischer. Heute, den 20.3.15, 20 Uhr, wird er nur ein Stück von sich spielen und höchstwahrscheinlich zum ersten Mal ein Klavierstück von John Strieder in München zum Erklingen bringen.

www.blogs.nmz.de